• Anwaltskanzlei Bunzel und Friedrich in Stuttgart <br /><span style="font-size:12pt;">– vom Justizministerium BW anerkannte <a href="guetestelle"  class="font-size:12pt;">Gütestelle</a> –</span>

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Verwaltungsrecht

Rechtsanwalt und Fachanwalt Tobias Friedrich bearbeitet ausschließlich verwaltungsrechtliche Mandate.

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administrative law

The specialized law office Friedrich welcomes you.

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Die Fachanwaltskanzlei für Verwaltungsrecht Friedrich ist am 01.03.2019 in das neue SkyLoop Business Center an den Stuttgarter Flughafen umgezogen. Damit sind wir für Sie noch schneller zu erreichen. Auch die neue Zweigstelle vor der Insel Sylt ist so nur einen Flug weit von entfernt.

Über uns:

Seit über 13 Jahren bearbeitet Herr Rechtsanwalt Tobias Friedrich ausschließlich das Rechtsgebiet Verwaltungsrecht. Er ist Fachanwalt für Verwaltungsrecht und kann auf über 3.500 verwaltungsrechtliche Mandate zurückblicken, im Regelfall mit erfolgreichem Ausgang.
Im Verwaltungsrecht hat sich die Kanzlei in dieser Zeit zu einer der führenden und spezialisiertesten Anwaltskanzleien in Baden-Württemberg etabliert, wenn es um die Interessenvertretung von Unternehmen und Bürgern geht.
Zur Vermeidung jeglicher Interessenskonflikte und aufgrund persönlicher Betroffenheit in der Vergangenheit wurden und werden seitdem ausschließlich Unternehmen und Privatpersonen gegenüber Behörden vertreten. Kommunen, das Land, Behörden oder staatliche Einrichtungen sind immer auf der Gegenseite. Das macht die Kanzlei im Verwaltungsrecht einzigartig.
Mit diesem An- und Einsatz, verbunden mit höchster juristischer Expertise, hat sich die Kanzlei im Verwaltungsrecht einen Namen gemacht. Auch deshalb wird sie von Kollegen empfohlen, die nicht in diesem Rechtsgebiet arbeiten. Selbst Richter, Anwälte und Professoren haben sich in der Vergangenheit von Herrn Friedrich beraten und vertreten lassen.

2017 begann Rechtsanwalt Tobias Friedrich gezielt amerikanische und ausländische Unternehmen gegenüber deutschen Behörden zu vertreten. Wenn Sie beabsichtigen nach Deutschland zu expandieren, so kümmert sich Rechtsanwalt Tobias Friedrich um sämtliche erforderliche Genehmigungen und Formalitäten in Deutschland administrative law.

Eine persönliche, im Verwaltungsrecht meist mehrjährige, Mandatsbetreuung und ein ganzheitlicher Lösungsansatz, der auch die anderen Rechtsgebiete und das Europarecht im Blick hat, prägen die Kanzlei.

Überzeugen Sie sich aber am besten selbst von ihrer Arbeit.

Hier nehmen Sie Kontakt auf.

Aktuelles von der Fachanwaltskanzlei Verwaltungsrecht Stuttgart

Versammlungsrecht „Stopp den Krieg in Gazah Retten Rafah“

Der 8. Senat des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs hat mit Beschluss vom 22. März 2024 entschieden, dass mehrere Beschränkungen der für morgen geplanten Versammlung „Stopp den Krieg in Gazah Retten Rafah“ in Frankfurt am Main rechtswidrig sind.

Mit Verfügung vom 19. März 2024 hatte die Stadt Frankfurt am Main der Antragstellerin und zugleich Anmelderin der genannten Versammlung verschiedene Beschränkungen für den zwischen 13:30 und 19:00 Uhr in der Frankfurter Innenstadt geplanten Demonstrationszug mit Abschlusskundgebung auferlegt. Es wurde insbesondere untersagt, während der Versammlung zur Vernichtung Israels aufzurufen. Darüber hinaus wurden die Aussagen „Juden Kindermörder“ und „From the river to the sea“ sowohl in mündlicher als auch in schriftlicher Form in jeglicher Sprache untersagt. Dem gegen diese Beschränkungen gerichteten Eilantrag der Antragstellerin gab das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main mit Beschluss vom 21. März 2024 statt (5 L 973/24.F; vgl. Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main Nr. 05/2024).

Der 8. Senat des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs hat die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main nunmehr im Ergebnis bestätigt und die Beschwerde der Stadt Frankfurt am Main zurückgewiesen.

Zur Begründung hat der Senat im Wesentlichen ausgeführt, das Verwaltungsgericht sei zutreffend davon ausgegangen, dass sich die Verfügung der Stadt Frankfurt am Main hinsichtlich der streitgegenständlichen Auflagen als offensichtlich rechtswidrig erweise.

Soweit die Stadt Frankfurt am Main der Antragstellerin untersagt habe, zur Vernichtung Israels aufzurufen sowie „Juden Kindermörder“ zu skandieren, mangele es – ungeachtet der strafrechtlichen Würdigung dieser Parolen – an einer zu prognostizierenden unmittelbaren Gefahr für die öffentliche Sicherheit. Eine umfassende Würdigung der dem Senat zur Entscheidung unterbreiteten Sachlage lasse nicht den Schluss zu, dass die streitgegenständlichen Parolen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auf der morgigen Versammlung skandiert würden. Hierfür würden weder die Gefährdungsbeurteilung des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main, noch die Äußerungen der Antragstellerin im verwaltungsbehördlichen und verwaltungsgerichtlichen Verfahren hinreichende Anhaltspunkte bieten. Für den Fall, dass es entgegen dieser Prognose gleichwohl während der Versammlung zur Äußerung dieser oder anderer strafrechtlich relevanter Parolen kommen sollte, obliege es den zuständigen Behörden, aufgrund der situativen Beurteilung der Lage vor Ort die notwendigen und verhältnismäßigen Schritte zu unternehmen.

Hinsichtlich der Untersagung der Parole „From the river to the sea“ hat der Senat im Wesentlichen auf die entsprechenden Ausführungen in seinem heutigen Beschluss (8 B 560/24) Bezug genommen (vgl. Pressemitteilung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs Nr. 04/2024).

Der Beschluss ist im verwaltungsgerichtlichen Instanzenzug nicht anfechtbar.