Verwaltungsrecht

Rechtsanwalt und Fachanwalt Tobias Friedrich bearbeitet ausschließlich verwaltungsrechtliche Mandate.

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Familienrecht

Rechtsanwalt und Mediator Hans-Peter Bunzel betreut überwiegend Mandate aus dem Bereich Familienrecht.

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Die Fachanwaltskanzlei Bunzel und Friedrich geht auf die vor über 40 Jahren gegründete Kanzlei des Gründers Rechtsanwalt Hans-Peter Bunzel zurück.

Seit über 8 Jahren bearbeitet Herr Rechtsanwalt Tobias Friedrich dabei ausschließlich das Rechtsgebiet Verwaltungsrecht. Er ist Fachanwalt für Verwaltungsrecht und kann auf über 1.500 verwaltungsrechtliche Mandate zurückblicken, im Regelfall mit erfolgreichem Ausgang.

Im Verwaltungsrecht hat sich die Kanzlei in dieser Zeit zu einer der führenden und spezialisiertesten Anwaltskanzleien in Baden-Württemberg etabliert, wenn es um die Interessenvertretung von Unternehmen und Bürgern geht.

Zur Vermeidung jeglicher Interessenskonflikte und aufgrund persönlicher Betroffenheit in der Vergangenheit wurden und werden seitdem ausschließlich Unternehmen und Privatpersonen gegenüber Behörden vertreten. Kommunen, das Land, Behörden oder staatliche Einrichtungen sind immer auf der Gegenseite. Das macht die Kanzlei im Verwaltungsrecht einzigartig.

Mit diesem An- und Einsatz, verbunden mit höchster juristischer Expertise, hat sich die Kanzlei im Verwaltungsrecht einen Namen gemacht. Auch deshalb wird sie von Kollegen empfohlen, die nicht in diesem Rechtsgebiet arbeiten. Selbst Richter, Anwälte und Professoren haben sich in der Vergangenheit von Herrn Friedrich beraten und vertreten lassen.

2017 begann Rechtsanwalt Tobias Friedrich gezielt amerikanische und ausländische Unternehmen gegenüber deutschen Behörden zu vertreten. Eine Zweigstelle in New York City befindet sich im Aufbau. Wenn Sie beabsichtigen nach Deutschland zu expandieren, so kümmert sich Rechtsanwalt Tobias Friedrich um sämtliche erforderliche Genehmigungen und Formalitäten in Deutschland – administrative law.

Die Kanzlei verfügt darüber hinaus über ein europäisches Netzwerk und arbeitet mit Kanzleien in Norwegen und Spanien zusammen.

Eine persönliche, im Verwaltungsrecht meist mehrjährige, Mandatsbetreuung und ein ganzheitlicher Lösungsansatz, der auch die anderen Rechtsgebiete und das Europarecht im Blick hat, prägen die Kanzlei.

Überzeugen Sie sich aber am besten selbst von ihrer Arbeit.

Hier nehmen Sie Kontakt auf.

Aktuelles von der Fachanwaltskanzlei Verwaltungsrecht Stuttgart

Normenkontrollantrag gegen den Bebauungsplan „Notfallzentrum“ der Stadt Eschborn abgelehnt

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat mit heute verkündetem Urteil den Normenkontrollantrag einer Bürgerin gegen den Bebauungsplan Nr. 243 „Notfallzentrum“ der Stadt Eschborn abgelehnt.

Nr. 09/2018

Durch diesen Plan wird im Bereich zwischen Oberurseler Straße und der L 3006 ein Sondergebiet festgesetzt, das der Nutzung als Notfallzentrum, u. a. für Zwecke des Brandschutzes und der Personenrettung, dienen soll.

Die Antragstellerin ist Eigentümerin einer Eigentumswohnung. Diese Wohnung befindet sich in einem Mehrfamilienhaus, das in westlicher Richtung in ca. 200 m Entfernung vom Rand des Plangebiets liegt. An der der Wohnung der Antragstellerin zugewandten Seite des Plangebietes verläuft die Oberurseler Straße.

Die Eigentümerin wendet sich gegen die Festsetzung dieses Sondergebiets. Sie befürchtet eine verstärkte Lärmbelastung, die mit dem Betrieb des Notfallzentrums verbunden sei. Weiter rügt die Antragstellerin verschiedene verfahrensrechtliche und inhaltliche Fehler des Bebauungsplans.

Der Normenkontrollantrag bleibt ohne Erfolg. Zur Begründung führt der 3. Senat des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs aus, der Antrag sei bereits unzulässig. Der Antragstellerin mangele es an der erforderlichen Antragsbefugnis.

Die vom Planvorhaben durch den Zu- und Abgangsverkehr zu erwartenden Lärmimmissionen seien angesichts der großen Entfernung zwischen dem Plangebiet und der Wohnung der Antragstellerin nicht geeignet, eine mehr als geringfügige Verletzung ihrer Belange zu bewirken.

Das Interesse der Antragstellerin, von durch den Einsatz von Martinshörnern im durch die StVO erlaubten Rahmen verursachten Lärm, verschont zu bleiben, ist aufgrund der konkreten Verhältnisse nicht schutzwürdig. Die mit dem Einsatz von Martinshörnern für die nähere Umgebung verbundenen Auswirkungen seien sozialadäquat mit der Folge, dass unvermeidbare Beeinträchtigungen – jedenfalls im hier zu erwartenden Maß – von der Nachbarschaft hingenommen werden müssten.